Synergetische Produktion unter einem Dach.

Manufaktur

Bei Armin Strom sind wir von jedem Detail jeder Uhr besessen, die wir herstellen. Wir entwickeln, fräsen, prägen, verzinken und fertigen alle unsere Uhren von Hand im eigenen Haus. Wir halten uns an die höchsten Haute-Horology-Standards, weil wir wissen, dass Sammler von Armin Strom es schätzen, mehr als nur die Zeit zu betrachten.

Ein Ansatz der Uhrmacherkunst, der keine Geheimnisse birgt

Armin Strom ist eine einzigartige Verschmelzung der schweizerdeutschen Uhren-Tradition mit avantgardistischer „transparenter Mechanik“ und einem unerschütterlichen Bekenntnis zur Uhreninnovation. Unsere Uhren sollen sowohl zeigen, wie unsere Uhrwerke tatsächlich funktionieren, als auch die Liebe zum Detail, die in ihre Produktion einfliesst, bestätigen. Ob mit einer Lupe oder mit blossem Auge, mit einer Armin Strom-Uhr gibt es immer etwas Faszinierendes zu sehen.

Bei Armin Strom investiert unser hochqualifiziertes und engagiertes Team unglaublich viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Mühe, um Uhren zu schaffen, die mechanisch aussergewöhnlich und akribisch gut verarbeitet sind. „Der einzige Unterschied zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen besteht darin, dass das Unmögliche etwas länger dauert.“ [Frau William Tilton, „The Washington Herald“, 1921].

Unsere Leidenschaft für „transparente Mechanik“ steht im Mittelpunkt unserer Designphilosophie für die Uhrmacherkunst, aber Perfektion in unserer Ausführung und in der langfristigen Zuverlässigkeit unserer Uhren ist immer von grösster Bedeutung. Diese Prioritäten sind das Markenzeichen der schweizerisch-deutschen Uhrmachertradition. Wir ehren diese Tradition mit jeder Uhr, die wir in der Manufaktur Armin Strom herstellen.

Dekoration

Das menschliche Element
erhebt die Uhrmacherkunst zur mechanischen Kunst

Handgravuren

Jedes Stück ein Unikat.

Stahlstichel verschiedener Breite und mit Wachs beschichtete Werkhalter sind die Werkzeuge der Graveurin.

Unter den Händen der Graveurin wird aus einem Werkteil ein künstlerisches Unikat. Die Graveurin zeichnet das von ihr selbst entworfene Motiv nach der Vorlage auf dem Werkstück auf. Doch ihre Hand führt den Graveurstichel unter dem Mikroskop nicht jedes Mal auf den zehntel Millimeter genau gleich. Nur eine Maschine könnte Gravuren exakt duplizieren.

Polieren

Feilen zur Perfektion.

Die Veredelung aller Teile des Werks macht jede Uhr von Armin Strom zu einem handwerklichen Schmuckstück.

Blanken Messing oder Stahl von Hand zu bearbeiten, ist eine zeitaufwendige Arbeit: Kanten von Platinen, Brücken und Hebeln werden perfekt abgeschrägt, angliert, wie es der Uhrmacher nennt, und die einzelnen Teile poliert – auch dort, wo die Veredelung später in der fertigen Uhr gar nicht mehr sichtbar sein wird.

Das Anglieren und Polieren erfordert ein geschultes Auge, grosses Fingerspitzengefühl sowie viel Geduld und Ausdauer. In einer einzigen Ankerbrücke, in ein vergleichsweise kleines Werkteil, investiert ein Uhrmacher schnell einmal eine halbe Stunde oder gar mehr Feinarbeit.

Traditionelle Schliffe

Hier wird eine klassische feine Uhrmacherkunsttechnik gezeigt, die als „Geneva Stripes“ (Côtes de Genève) bekannt ist. Sie entstehen durch die Verwendung einer Schleifscheibe, die in perfekt geraden Linien aufgetragen wird, um die Côtes de Genève auf dem Werkstück zu erzeugen.

Für die Perlage, die an Wolken erinnernde Verzierung von Platinen, zum Beispiel, wird vom Uhrmacher ein rotierender Schleifstift verwendet, mit dem das Werkstück jeweils ganz kurz angetippt wird. Dies erzeugt die charakteristischen kreisförmigen, sich überlagernden Perlschliffe.

Alle sich drehenden Teile des Uhrwerks schliesslich werden mit einem runden Schliff versehen.

Montage

Die Uhr erwacht
zum Leben.

Bis zu diesem Zeitpunkt waren alles nur Einzelteile – gedreht, gefräst, poliert, verziert, vergoldet. Jetzt nimmt das Uhrwerk in mehreren Schritten Gestalt an.

Der Uhrmacher setzt mit einem Einpressstock die Lagersteine für die Wellen der Zahnräder in Platine und Brücken ein. Ein entscheidender Vorgang: Wie er die Steine einpresst, beeinflusst das korrekte Höhenspiel des Räderwerks. Greifen die Zahnräder und Triebe richtig ineinander? Oder müssen sie in der Höhe um ein paar hundertstel Millimeter justiert werden? Ist das Räderwerk eingestellt und sind  Brücken und Platinen verschraubt, werden mit einem Spezialwerkzeug die Aufzugsfedern gespannt und in die Federhäuser montiert. Mit der Montage der Hemmung aus Ankerrad, Anker und Unruh erwacht das Uhrwerk zum Leben.

Jedes Uhrwerk wird zweimal zusammengebaut

Nach der ersten Montage wird das Uhrwerk vollständig zerlegt und jedes einzelne Teil wird dann gereinigt, getrocknet, wieder zusammengebaut und geschmiert. Nach der zweiten Montage wird das Uhrwerk sorgfältig geregelt, bevor der Uhrmacher die Zeiger setzt und das Uhrwerk wieder in das Gehäuse einführt. Die Rückseite des Gehäuses wird dann fixiert. Die fertige Uhr wird einem mehrtägigen Test auf einem Uhrenbeweger unterzogen. Die Wasserbeständigkeit wird ebenfalls getestet. Sobald die Uhr diese Qualitätsprüfungen bestanden hat, wird sie endgültig als vollständig zertifiziert.